Samstag:
Wir sind am Samstag, 23.Mai etwa um 12:00 in Ilanz angekommen danach sind wir direkt auf den Vorderrhein gegangen und habe eine Abfahrt gemacht von Ilanz nach Versam. Es war sonnig und warm. Es gab zwei Gruppen ein die ein bisschen schneller gefahren ist und eine die mehr geniessen konnte. Anfangs gab es weniger Wasser aber gegen Schluss gab es mehr Wasser. Der Vorderrhein war sehr gut befahrbar.
Eine zweite Gruppe fuhr von Versam nach Reichenau. Das Wetter war sehr schon, die Aussicht auch und der Fluss hatte gute Möglichkeiten ein paar Sachen zu üben. Am Schluss trafen sich die 2 Gruppen auf dem Camping Carrera, auf dem zusammen gekocht wurde.
Sonntag:
Am Sonntag, 24.Mai war das Wetter sehr sonnig und warm. Stimmung der Gruppe war sehr gut. Wir haben 2 Abfahrten gemacht auf der Strecke von Ilanz nach Versam. Nach dem wir die Boote abgeladen und alles angezogen haben sind wir in Ilanz gestartet. Der Vorderreihen hat viele spannenden Stellen. Während der Fahrt gab es auch ruhigere Stellen, wo wir die Landschaften geniessen konnte. Nach der Mittagspause haben wir die Boote aufgeladen, danach sind wir wieder nach Ilanz gefahren. Bei der 2. Abfahrt liessen die Kräfte nach und gegen Schluss der 2. Abfahrt wirkten die meisten Müde.
Eine zweite Gruppe fuhr die Landquart. Wir starteten die erste Abfahrt bei guten Bedingungen. Es gab drei Schlüsselstellen. An der ersten Stelle drückte eine Steinwand auf der rechten Seite das Wasser stark ans Ufer. Dort kippte Noah um, konnte aber sicher eskimotieren und weiterfahren. Danach folgte ein ruhigerer Abschnitt. Kurz darauf kamen zwei Schlüsselstellen direkt hintereinander. Die erste, genannt „Der Schlitz“, meisterten die meisten gut, nur eine Person schwamm. Bei der dritten Schlüsselstelle stiegen wir aus, schauten sie uns genau an und fuhren sie dann bewusst. Alle kamen gut durch. Anschliessend folgte ein längeres ruhiges Stück, bevor kurz vor dem Ausstieg noch zwei interessante Stellen kamen. Dort stiegen wir aus, holten die Autos, assen gemeinsam zu Mittag und luden die Boote auf.
Danach fuhren wir erneut hinauf zum Einstiegspunkt für die zweite Abfahrt. Bereits am Anfang merkten wir, dass deutlich mehr Wasser im Fluss war. Bei der ersten Schlüsselstelle entschieden wir, dass es für die ganze Gruppe zu riskant wäre. Die geschwächten Kayaker stiegen aus und umgingen die Stelle, während die stärkeren und energiegeladenen weiterfuhren. Bei der zweiten Schlüsselstelle, an der wir eigentlich aussteigen wollten, schwamm eine Person und das Kajak trieb führerlos flussabwärts. Ariane und Jan jagten dem Boot etwa 1,5 Kilometer hinterher, bis sie es endlich bergen konnten.
Trotz des höheren Wasserstands und der ein oder anderen aufregenden Situation verlief der Tag insgesamt gut und sicher. Die Gruppe zeigte gute Entscheidungen und gegenseitige Unterstützung. Ein schöner und abwechslungsreicher Kanutag auf der Landquart!
Am Montag, 25. Mai wurden morgens die Zelte zusammengeräumt, Kajaksachen gepackt und Boote geladen. Dann ging es los nach Ilanz, wo wir uns mit drei Leute aus dem Zurzacher Kanuclub trafen. Wir bildeten 3 Gruppen, eine Gruppe aus 1418-Coaches und jungen J+S Leitern, eine Gruppe mit Kids und eine Erwachsenengruppe. Es gab gut Wasser und die Gruppen trafen sich in Versam zum Mittagessen. In Versam stiegen Tim, Thierry und Ariane aus und fuhren mit dem Zug nach Ilanz, um die Autos zu holen, der Rest fuhr ohne Probleme von Ilanz nach Reichenau. Dort luden wir die Boote und begaben uns auf den Rückweg zum Klubhaus. Um 18.30 Uhr waren alle am Klubhaus und versorgten die Boote.
Autoren: Noah-Elijah Thomas Florian Dave Uebersax, Thierry Ernst Costa nabor dos Aflitos, Lene Melke
