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Landquart Tour 10. Mai 2015

Zu Beginn schien es noch harzig mit den Anmeldungen. Es schien, als ob die Schwimmfahrt auf der Kl. Emme einige abgeschreckt hätte 🙂 Schlussendlich waren wir doch 7, die vom Clubhaus starteten (Elia, Daniel Bonilla, Stephan, Andres, Fredy und Nadja und Lukas von den Zurzachern). Beim Einstieg sind dann noch 3 weitere Paddler von Bremgarten (Benny und Charlotte) und Mat von St.Gallen dazugestossen. Ein ansehliches Trüppchen von 10 Leuten.

Je näher wir zum Fluss kamen, desto zappelliger wurde Elia auf dem Beifahrersitz. Nachdem wir in Fideris kurz in die Kernstelle geschaut hatte und einen alten KCBr-Bekannten getroffen hatten (Jochen), gab es für die Jungmannschaft kein Halten mehr. Sofort zum Einstieg!

Der Einstieg hat auch schon das erste Highlight aufzuweisen. Eine kurze schnelle Kanalfahrt und dann ein 2m-Boof in die Landquart.

Danach gehts im Schnellzugtempo weiter. Die Landquart ist oben schmal und weist kaum Kehrwasser auf, oder dann sehr kleine. 48m3/s zeigte der Pegel, was ordentlich Dampf versprach. Keiner hat sich gelangweilt, denn dazu hatte man keine Zeit. Grossen Wellen und zwischendurch auch mal kleine bissige Walzen lernte einem konzentriert zu bleiben und aktiv zu paddeln. Bald kam die erste steilere Stelle, wo ich kurz Anhalten wollte, um den Neulingen einen Blick auf die Linie zu gönnen (wie letztes Jahr als Patrick hier vorgeprescht und geschwommen ist :-). Lukas hatte leider mit der Walze vor dem Kehrwasser zu kämpfen und so ging er dann die Stelle rollend hinunter. Charlotte hatte mit der selben Walze zu kämpfen als sie nicht genügend weit hinüber traversierte. Auch sie legte ein paar Rollen hin, leider wurde sie jedes Mal entweder von einem Stein gehindert oder gleich wieder umgeworfen und nach etwa 4 Mal rollen war dann die Luft sprichwörtlich draussen und sie entschied sich für die nächstbeste Sportart: das Schwimmen. Ich konnte sie recht schnell im Schlepp an Land ziehen. Ihr Boot hat aber einen hübschen Sprint hingelegt und die 3 Jagenden brachten es erst 500m später an einer Kiesbank  auf der Seite gegenüber an Land. So gab es also noch ein paar Wurfsackübungen bis wir es wieder auf unserer Seite hatten.

Charlotte war nicht unterzukriegen und setzte sich wieder mutig ins Boot. Die Landquart schaltete wieder einen Gang zurück bis zum Abschnitt um den Bahnhof Fideris, die Engstelle zu Beginn war schon fast abgesoffen und sah nicht schwierig aus. Die ersten Vorfahrer zeigten auch keine Mühe und so bin ich wieder zurück ins Boot um Lukas und Charlotte vorzufahren. In der Zwischenzeit wechselte nun auch Nadja zur Schwimmdisziplin. Scheinbar hat es dort ein Landquart-Monster, das sie mindestens 3m in die Tiefe gesogen hätte und ihr auch das Paddel aus den Händen riss. So nahm ich dann erstaunt zur Kenntniss, dass Nadja am Ufer stand als ich um die Kurve bog. Im gleichen Moment verlor auch Charlotte das Gleichgewicht und war wieder mit Rollen beschäftigt. Es gelang ihr gerade noch ins Kehrwasser zu paddeln, bevor es mit einem Feld von Walzen zur Sache ging.

Aus dem Kehrwasser sah es nicht mehr so beschaulich aus wie vom Ufer. Ich traversierte auf die andere Seite um der ersten grossen Walze auszuweichen und danach wieder in die Mitte um in einigen Slalombögen um die restlichen bissigen Walzen zu kurven. Lukas mit vollem Einsatz nah hinter mir, ist mit Bravour durchgekommen.

Nadja’s Boot hat das Weite gesucht und die Verfolger Andres und Mat konnten es erst mehr als 1km weiter unten einholen. Nun gab es erstmal eine längere Snickers-Pause. Dank Elia’s grosser Schwimmwestentasche, wo mindestens 2 Duzend Snickers Platz finden, konnte die ganze Mannschaft verpflegt werden 🙂 Im folgenden ging es zum Glück ruhiger weiter, so konnten sich alle ein bisschen ausruhen. Im S nach der Strassenbrücke stieg das Gefälle wieder an und es gab nochmals ein paar kräftige Walzen. Die arme Charlotte war nun zu erschöpft und brachte keine anständige Rolle mehr zu stand. So war nochmals Schwimmen angesagt. Dummerweise hat dies auch Lukas angesteckt, der eigentlich schon fast in ein Kehrwasser einschwenken wollte, aber ein wirklich äusserst fieser Stein hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihn gefoult. Er wurde durchs untiefe Wasser gezogen und konnte nicht aufrollen, so stand er ziemlich schnell im nicht mal knietiefen Wasser, konnte aber sein Boot nicht mehr packen und schon gab es eine erneute Verfolgungsjagd von Andres und Stefan.

Charlotte entschied sich dann die Fahrt abzubrechen und am Ufer zu sünnele. Lukas hüpfte am Ufer über die Steinblöcke seinem Boot nach und der Rest paddelte glücklich und zufrieden dem nicht mehr weiten Ende entgegen. Alles in allem eine sehr spannende Tour: das Wildwasser machte riesig Spass und die Schwimmeinlagen verhalfen uns zu gutem Training im Boot und Schwimmer retten.

Nächstes Mal hoffentlich wieder bei so einem schönen Wasserstand.

— Fredy

 

Hier noch ein paar Bilder:

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Stefan
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Andres
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Daniel
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Elia
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Andres in der Anfahrt zum Kernabschnitt beim Bahnhof Fideris (hier wohnt das Landquart-Monster)
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Andres, ein paar Paddelschläge weiter
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Vor letzter Engstelle
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Letzte Engstelle kurz vor dem Ausstieg, Elia und Daniel
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Kurze Besichtigung eines unfahrbaren Wehrs
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Action auch neben dem Bach: was dem Sohn das Skateboard Rail, ist dem Papa die Leitplanke