Es war Sonntag 0950 Uhr am 25. September auf dem Autobahnrastplatz Kölliken. Treffpunkt für Fredy, Marius, Elia, Christoph und Marc welche an diesem Tag, die Weisse Lütschine im Berner Oberland in Angriff nahmen. Nach einer kurzen Begrüssung brach man schon wieder auf, so dass man um ca 1200 Uhr in die Boote steigen konnte.

Die Tour konnte bei herrlichstem Wetter und bei ca. 3.5 qm starten. Die erste Abfahrt dauerte ausserordentlich lange, da sehr viele schwierige Stellen vorher angeschaut wurden. Dies war natürlich notwendig, da mit Christoph und Marc zwei WW IV Rookies dabei waren. Ausserdem hat die Gruppe in einem selbstlosen Akt, den Fluss von einem Baumstamm befreit, welcher unterhalb des Sandweidli-Wehrs den Weg versperrte. Nach ca. 3Stunden waren die 3km vom Einstieg bis zur Ausbootstelle absolviert.

Christoph und Marc verzichteten aber auf einen 2 Run da es ihrer Meinung nach besser so war. Somit konnten Fredy, Marius und Elia den beiden schwächelnden Paddlern beweisen, dass man die gleiche Strecke auch in 30min fahren kann, was sie auch prompt taten.

Somit konnte dieser wunderbare Tag für alle Beteiligten zufriedenstellend abgeschlossen werden. Musste nur noch der Stau nach Hause überstanden werden.

Fazit: Die Weisse Lütschine ist bei einem so tiefen Wasserstand technisch anspruchsvoll. Die vielen Steine im Wasser verlangten von den Paddlern regelrechte Slalomfähigkeiten ab. Jedoch verzieh der fehlende Wasserdruck auch sehr viele Fehler seitens der Paddler. Was habe ich gelernt: Wird noch immer sortiert und aufgearbeitet (war zu viel auf einmal).
Marc Gehrig