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Nach der Eskimofahrt der Engadin Skimarathon

Dieses Jahr fand der 47. Engadin Skimarathon statt. Davon machte ich 22-Mal am Marathon und 2- Mal am Halbmarathon mit. Der Engadin Skimarathon  ist der grösste und für mich auch der schönste Lauf der Schweiz. Für jede teilnehmende Person ist es ein emotionales Ereignis und für mich auch ein wichtiger Meilenstein im Jahreskalender. Er findet jedes Jahr am zweiten Märzwochenende statt. Für die Fernsehzuschauenden verschwindet die einzelne Person in der Masse. Dabei geht vergessen, dass die Teilnahme für jede Athletin und jeden Athleten ein ganz besonderes Ereignis ist. Ich treffe mich zum Beispiel während der Vorbereitung mit Personen welche, gerade wegen diesem Anlass, zu Freunden geworden sind. Von Gesprächen kenne ich Menschen bei welchen die Teilnahme auf ihrer „Bucketlist“ steht. Gelaufene Engadiner bleiben im Gedächtnis. In dieser Hinsicht ist es für mich wie mit wunderbaren Kanutouren. In Gedanken wiederholen sie sich wie tolle Filme oder delikate Essen. Diese Art Veranstaltungen sind weniger als Massenveranstaltung, sondern als Sammlung ganz persönlicher Geschichten zu sehen. Anfang Februar hatte ich einen Sturz beim Alpinskifahren. Wegen der Gehirnerschütterung bewegte ich mich deshalb bis eine Woche vor dem Lauf vorsichtig und befolgte mehr oder weniger auch die übrigen Empfehlungen der Klinik. Während der Vorbereitungswoche und im Rennen merkte ich, dass ich technisch top, aber konstitutionell nicht auf Höchstform war. Ich entschied mich nach wenigen Kilometern für den Halbmarathon, nahm mir Zeit und genoss den Lauf noch mehr als sonst. Den Dialog mit sich selber zu führen gehört, wie bei jeder anderen Herausforderung, unbedingt dazu.Obwohl ich überhaupt nicht stresste freue ich mich über die Rangierung. Von 65 Läufer in meiner Altersklasse welche den Halbmarathon liefen rangierte ich auf Platz 5. Die ersten zwei Athleten waren in jedem Fall uneinholbar schnell. Nach dem bekannten Läufer-Motto „Gring abe und duhi“, wäre der dritte Rang, zum Preis der aufs Spiel gesetzten Freude, wahrscheinlich erreichbar gewesen. Brauche ich das? Brauche ich nicht! Lieber freue ich mich schon heute auf den nächsten Engadiner vom 13. März 2016. Ruedi Brandenberg 

Unser Presi beim Engadiner 2015
Unser Presi beim Engadiner 2015